homeUnser BundMitgliederEindruecke

Newsblog des PB Horizonte

Aktuelles:

Sonntag, 06. Juni '10 10:47

Loirefahrt 2010

Vom 29. Mai bis zum 4. Juni waren zehn tapfere Stammes- und Bundesführungsmitglieder mit Kanus auf der Loire in Frankreich unterwegs.
Samstagmorgens ging es in zwei Autos los ins Nachbarland, wo wir am frühen Abend angekommen, einen Schlafplatz unter einer kuscheligen Brücke fanden. Fröhlich und gut bepackt stiegen wir am nächsten Tag in unsere Kanus und wurden bereits nach wenigen Paddelschlägen von Regen, Wind und Kälte auf unser Flussabenteuer eingestimmt. Nach Stunden voll gut gelaunten Bibberns fanden wir schließlich eine trockene Unterkunft und kamen sogar noch in den Genuss einiger Sonnenstrahlen. Der nächste Tag weckte uns mit Regen, sollte aber besser werden; so schipperten wir frohgemut einem himmelblauen Horizont entgegen.Gegen Abend erreichten wir überraschend einen Gratis-Campingplatz (Juhu Toiletten!), kauften ein und zauberten Käsenudeln auf unsere Teller.
Auch der Dienstag und der Mittwoch brachten uns auf der Loire eine knackige Bräune (oder ungesunde Röte) sowie muskelbepackte Arme. Mittwochs fanden wir zudem sogar einen idyllischen Sandstrand, an dem wir nach einer gemütlichen Singerunde übernachteten.
Von der Sonne geweckt setzten wir unsere Tour in flirrender Hitze fort, um unserem letzten Tagesziel entgegenzusteuern. Nachdem wir uns ausgiebig im Wasser abgekühlt hatten, ließen wir den Donnerstagabend am Lagerfeuer ausklingen und übernachteten unter einem sternenübersäten Himmel.
Freitags warteten dann noch die letzten zehn Flusskilometer bis Decize auf uns, von wo aus wir uns nach einem leckeren gemeinsamen Mittagessen in der Stadt wieder auf die Heimfahrt machten...

Die ganze Zeit über war sehr angenehm, wie unberührt die Loiregegend ist (wir trafen nur eine weitere Gruppe) und, dass es Dank der Strömung selbst diejenigen Paddler, die es etwas ruhiger angehen ließen, ans Ziel schafften.
Unsere Tage in Frankreich waren ausgesprochen schön, fröhlich (bis albern) und werden ihren festen Platz auf der Liste (Lischt) der unvergesslichen Erlebnisse finden.

 

- Zu den Bildern


Rub: Veranstaltung
Freitag, 21. Mai '10 12:03

Bundespfingstlager 2010

Eigentlich könnte man davon ausgehen, dass es Mitte Mai mehr als 10°C hat.
Und eigentlich könnte man auch davon ausgehen, dass es, wenn es nicht mehr als 10°C hat keinen nach draußen, auf ein Pfadfinderlager zieht…

Gut, dass wir uns NICHTS aus „eigentlich“ machen.

4 Tage in Steinenbronn - Bundeslager 2010: Matsch. Regen. Nässe. Kälte.
Aber auch: Spaß. Sippenwettstreit. Geländespiele. Feuer im Zelt. Abenteuer. Lagerfeeling. Singewettstreit. Freunde wieder sehen und vieles Mehr.
Vollkommen ersichtlich, dass die positiven Aspekte überwiegen. So freuten wir uns zwar nicht über das eher schlechte Wetter auf unserem diesjährigen Bundeslager in Steinenbronn, ließen uns aber auch auf keinen Fall die gute Laune nehmen. Nachdem die ersten Gemeinschaftszelte aufgebaut waren, fanden sich die Stämme nach und nach auf dem Lagerplatz ein. Wie jedes Jahr meldeten die Sippen ihre Kothen zum Aufbau an, da dieser bereits in die Wertung des Sippenwettstreits mithineinzählte. Nach einer gemeinsamen Lagereröffnung im Nieselregen und einem tollen Abendessen trafen wir uns noch zu einer Singerunde und freuten uns bald darauf auf einen mehr oder weniger warmen Schlafsack!


Freitagmorgen. Blick aus dem Zelt: Regen. Wie der letzte Tag aufgehört hatte sollte der neue beginnen. Nach dem Frühstück, bei welchem sich jeder vor allem über heiße Getränke freute um seine Finger mal wieder richtig warm zu bekommen, machten sich die Sippen auf den alljährlichen Sippenwettstreit auf – Orientierung, Werkzeug, Pfadfindergeschichte, Feuermachen, und viele weitere Posten wurden an diesem Tag abgelaufen.
Während die Sippen ihr Wissen prüfen ließen, durften die Wölflinge sich in Tiere verwandeln. Am frühen Vormittag ging es los und bereits zum Mittagessen befanden sich Vögel, Wildschweine, Wölfe und Hasen auf unserem Lagerplatz. Nicht nur tolle Kostüme wurden gebastelt, auch lernten unsere Jüngsten jede Menge über „ihr Tier“ und sind nun fast Experten darin.
Erschöpft kamen die Sippen wieder auf dem Lagerplatz an. Da das Abendprogramm durch den Singewettstreit der Sippen gestaltet wurde, beschlossen auch die Wölflinge, dass sie etwas dazu beitragen wollten und so wurden nachmittags noch 2 Programmpunkte eingeübt.
An diesem Abend kamen alle auf ihre Kosten. Unter dem scharfen Auge der Jury gaben die Sippen ihr Bestes und präsentierten ihre eingeübten Lieder. Außer Konkurrenz zeigten auch die Meuten ihr Programm. Aus zwei unserer Stämme hatten sich auch die Gruppenleiter einen Programmpunkt überlegt.

Nach einer kurzen Beratungspause standen die Sieger fest:

1. Platz

Sippe Coneja

Stamm Calapallo

2. Platz

Sippe Orca

Stamm Edelweißpiraten

3. Platz

Sippe Mulgara

Stamm Steppenwolf


Auch am Samstag blieb uns der Regen erhalten. Unsere Wiese hatte sich mittlerweile in eine Matschkuhle verwandelt.
Während die Wölflinge sich auf eine Spurensuche begaben und nachmittags Kartenteile erspielten um letztlich herauszufinden dass der Jäger den Tieren das Essen gestohlen hatte, freuten sich die Sippen über Workshops im Trockenen und später ebenfalls über ein spannendes Geländespiel!
Kurz nach dem Abendessen machten sich die Wölflinge zur Ratsversammlung auf. Hier bekamen die „Neulinge“ ihr Wölflingshalstuch und wurden teilweise getauft. Die Sippen machten sich ebenfalls zur Versprechensfeier auf und durften Versprechen auf neue Halstücher ablegen, wurden zu Meuten- und Sippenführer ernannt und 4 freuten sich über die Ehrung durch den Feldmeistertitel.
Nach einer kurzen Nacht konnten wir es am Sonntagmorgen fast nicht glauben, dass etwas gelbes sich langsam durch die Wolkendecke durchschob… die Sonne… zwar war es noch nicht wirklich warm, aber uns freute es schon, dass wir unser Material trocken einpacken konnten.
Bei der Abschlussrunde wurden die Gewinnersippen des Sippenwettstreits noch bekannt gegeben.

1. Platz

Sippe Piranha

Stamm Edelweißpiraten

2. Platz

Sippe Chuckwalla

Stamm Edelweißpiraten

3. Platz

Sippe Orca

Stamm Edelweißpiraten

Wir freuen uns und gratulieren allen Sippen zu ihren tollen Ergebnissen!

So ging ein nasses aber schönes Lager viel zu schnell vorüber. Wir hoffen, dass alle viel Spaß hatten und freuen uns sehr auf einen sonnigen Sommer mit vielen Lagern, Fahrten und Wochenendaktionen.


Gut Pfad
Jasmin

 

- Zu den Bildern


Rub: Veranstaltung, Allgemeines
Donnerstag, 20. Mai '10 17:52

Stadtpfadfinder- Akademie 2010 Leipzig

Im Leipziger Osten gibt es eine neue Art von Pfadfindern, die sich die Stadtpfadfinder nennen. Mit ihrer Arbeit verknüpfen sie pfadfinderische Grundelemente mit den besonderen Bedürfnissen von Jugendlichen in sozial benachteiligten Stadtteilen. Für die Jugendlichen sind die Leiter der Stadtpfadfinder Brüder und Schwestern, die immer für sie da sind, mit ihnen Fahrten ins Grüne unternehmen und wöchentlich Sport machen.
Ich, ein Pfadfinder der Edelweißpiraten aus dem Bund Horizonte, war bei der von den Stadtpfadfindern angebotenen Akademie 2010 in Leipzig und werde nun von meinen Erlebnissen berichten.
Angekommen bin ich am Freitag den 23.04.10 um ca. 17:00 Uhr. Ausgestiegen aus der Tram, gegenüber vom Haus der Stadtpfadfinder, war ich umgeben von geschlossenen Geschäften, müden Gesichtern und hohen, heruntergekommenen Wohnblocks. Im Haus ging es viele Stufen hinauf, vorbei an kaputten Wohnungen und bemalten Wänden. Oben angekommen wurde ich von Bruder David und zwei seiner Jungs aus der Crew der „Fly Boys“ begrüßt. Eine Wohnung gehörte Bruder David und Bruder Clemens, und die Wohnung direkt daneben war die „Basis“, also das Pfadiheim, der Stadtpfadfindern.
Die zwei Jungs gaben mir, nachdem ich meine Sachen losgeworden war, eine kleine Stadtführung durch ihre Lieblingsecken in Leipzig. Daraufhin erlebte ich eine Zeremonie, die mit einer Versprechensfeier verglichen werden könnte. Die Jungs der „Wild Panther“ Crew schafften die erste Carma und bekamen als Belohnung neue Stadtpfadfinder-Pullover und sie wurden aufgerufen und für ihre guten Leistungen gelobt.
Später kamen dann die anderen Teilnehmer der Akademie und wir lernten uns kennen. Zum Abendessen gab es einige gespendete Produkte aus dem Türkischen Supermarkt
nebenan.
Nach dem Abendessen erzählte David einiges über die Stadtpfadfinder, ihre Arbeit und Herausforderungen. Es waren auch einige Jungendlichen anwesend, die uns über ihre Erlebnisse bei den Stadtpfadfindern berichteten. Ins Bett ging es spät, da wir noch einige interessante Gespräche hatten und viel türkischen Tee tranken.
Am Samstag frühstückten wir früh und dann zogen wir mit vielen Mädchen und Jungen der Stadtpfadfinder in einen Park. Dort bauten wir eine Jurte auf, machten Feuer, aßen Stockbrot und spielten Spiele mit den Jugendlichen.
Diese schienen viel Spaß in der Natur zu haben, und es tat ihnen gut, sich mal wieder auszutoben. Daraufhin fing unser Parcourtraining an. Parcour ist der Sport, den die Leiter mit den Crews machen und der bei den Kindern und Jugendlichen sehr gut ankommt. Parcour ist eine spezielle Fortbewegungsart aus Frankreich und wird bei Leuten, die professionell Parcour betreiben, sogar als Lebenseinstellung gesehen.
Das Training dauerte vier Stunden - wir lernten die Grundtechniken des Parcour, übten auf einem riesigen verlassenen Bahnhof und machten Krafttraining. Nach den vier Stunden konnte keiner mehr, und wir gingen zurück zur Basis und warteten auf das Essen. Die Mutter eines Gründungmitgliedes der Stadtpfadfinder machte ca. 100 Lamacun, dünne Türkische Pizzen mit hauptsächlich Tomaten und Lammhackfleich.
Außerdem gab es verschiedene Salate, eine türkische Suppe und Fladenbrot. Mit vollen Bäuchen setzten wir uns wieder in einem Kreis zusammen und besprachen die Fragen zu den Stadtpfadfindern, die wir am Freitagabend niedergeschrieben hatten. Wir konnten jetzt schon fast alle von ihnen beantworten.
Gegen zehn startete ein Stadtgeländespiel und wir wurden unbewusst in zwei Gruppen aufgeteilt, mit denen wir uns später trafen, um ein kleines Spiel durchzuführen. Bei dem Spiel versuchten wir, uns mit Schaumstoffspeeren auf die Füße zu treffen und so den Gegenspieler „rauszuwerfen“. Nach dem Spiel lernte ich noch wie man Feuer spuckt und wir gingen wieder zurück zur Basis.
Einige der Teilnehmer der Akademie gingen schlafen, andere gingen noch bis spät in die Nacht nach Leipzig. Am nächsten Morgen musste ich schon früher aufbrechen, da ich eine 8-Stunden-Zugfahrt hatte und nicht zu spät am Sonntagabend ankommen wollte.
Insgesamt nahmen an dem Wochenende ca. 20 Teilnehmer teil, und ich bin voller Erlebnisse und Zufriedenheit nach Hause zurückgekehrt.
Die Stadtpfadfinder betreiben meiner Meinung nach sehr wichtige Arbeit in dem sozialen Brennpunkt der Eisenbahnstraße in Leipzig. Momentan steht der Verein leider vor einem Problem, da der Hauptkordinator David nächstes Jahr nach Amerika zieht. Außerdem muss der Verein ständig mit finanziellen Schwierigkeiten kämpfen, da die Familien der Kinder und Jugendlich in Leipzig keinen finanziellen Beitrag leisten können, da sie selber nichts haben.
Falls Sie mehr über die Stadtpfadfinder und ihre Aktionen und Hintergründe wissen wollen, können Sie die Website www.stadtpfadfinder.de besuchen. Außerdem können Sie den Stadtpfadfindern durch eine kleine Spende viele weitere Möglichkeiten zur produktiven Arbeit ermöglichen.
Dafür setzten sie sich bitte mit bruder.davidatstadtpfadfinder.de in Verbindung, der Ihnen sicher auch gerne alle Fragen über das Projekt beantwortet.

von Beat Sandkühler


Rub: Allgemeines
Montag, 17. Mai '10 08:44

Gruppenleiterschulung 2010

Auch dieses Jahr gab es wieder in der Osterwoche eine Gruppenleiterschulung.

Dieses Jahr waren die 33 Teilnehmer, die 11 Kursleiter und das vier-köpfige Küchenteam im Paulushaus bei Schwäbisch Gmünd untergebracht.

Auf dieser Schulung wurden die jüngsten Leiter (Grundkursler) auf die Aufgaben als Gruppenleiter vorbereitet und hatten die Chance ihre eigenen Erfahrungen in Modell-Gruppenstunden den anderen Kursteilnehmern mitzuteilen. Neben den Modell-Gruppenstunden gab es noch viele Einheiten in denen die Grundkursler neue Aspekte, Methoden und neues Wissen vermittelt bekamen.

Die Aufbaukursler, für welche dieses schon die zweite Schulung war, durften ihre Erfahrungen in Einheiten wie z.B. Geländespiel planen, Lagerplanung und Jugendleiterrecht einbringen. Außerdem konnten sie auf dem dreitägigen Hajk neue Erfahrungen im Bezug auf Gruppenorganisation und Gruppengefühl sammeln.

Abschließend kann man sagen, dass die Schulung 2010 wieder eine sehr schöne und gelungene Aktion war.

Zudem konnten dort alle Teilnehmer wieder einmal den Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl unseres Bundes (mit-)erleben und genießen.

Die Bilder zur Schulung 2010 findet ihr unter "Eindrücke"


Rub: Allgemeines, Veranstaltung
Dienstag, 09. Februar '10 14:52

Rotenburger Seminar 2010 - Weltklimakonferenz in Mexico City

Es ist Samstag, der 09.01.2010, 9:00 Uhr Ortszeit in Mexico City. Der Hohe Vorsitzende der Klimakonferenz eröffnet mit einer Rede die zweitägigen Verhandlungen der Vertragsstaaten (G8 = Industriestaaten, Schwellenländer & Entwicklungsländer) und nichtstaatlichen Organisationen (Bauernverband, Industrieverband, Öko-Forum & Kirche). Den Teilnehmern stehen zähe Vorverhandlungen und eine kurze Nacht ins Gesicht geschrieben. Die Klimakonferenz in Kopenhagen 2009 war für alle Seiten eine Enttäuschung, sodass wir endlich handeln müssen. Unsere Welt braucht uns!

US-Präsident Barack Obama kommt zu Beginn zu Wort – ebenso Chinas Staatspräsident und Ex-US-Vizepräsident und Friedensnobelpreisträger Al Gore. Nach lautstarken Protesten seitens der Umweltverbände nimmt die Konferenz ihre Arbeit auf. Die Geschäftsordnung wird von der Konferenzleitung vorgestellt. Gastgeber Mexico stellt einen Vertragsentwurf vor, den aber für alle Seiten inakzeptabel halten.

Zunächst können alle Gruppen in Workshops (thematische Fachausschüsse) zu Energiegewinnung und -effizenz, Emissionshandel, Ernährung, und globaler Klimagerechtigkeit ihre Positionen schärfen. Dann beginnt die heiße Phase, die sogenannte Lobbyarbeit. Wie schaffen wir es nur, dass sich alle einigen? Denn am Ende müssen alle Teilnehmer dem neuen Vertrag zustimmen. Nach weiteren formalen Verhandlungen, Plenarsitzungen endet der Abend mit einem kulturellen Ereignis – die „Pfadfinder“ haben in eine „Jurte“ eingeladen. Apropos Kultur: Nicht nur die regelmäßigen BBBC News bereichern die Konferenz, sondern auch Tanzeinlagen. Um ein besseres Klima der Verständigung zu erreichen, schlagen die Schwellenländer einen Tanz für alle vor, dem sich nur die G8 verweigern.

Die Gespräche und Verhandlungen, Berechnungen und Gebete dauern bis spät in die Nacht. Am nächsten Morgen kommen die G8 mit einem Kompromissvorschlag, der plötzlich auf alle Seiten eingeht – ist das der Durchbruch? Nach weiteren Verhandlungen und Diskussionen kommt es nun zur Abstimmung, ein historischer Moment: Einstimmig wird am 10.01.2010 um 12:00 Uhr der Vertrag von Mexico City verabschiedet. Darin haben sich die Parteien auf folgende Eckpunkte geeinigt

  • Reduktion des weltweiten Treibhausgasausstoßes um 70% gegenüber 1990.
  • Schrittweise Einführung eines Emissionshandels auf Basis einer Kopfpauschale von 2 t CO2 pro Jahr bis 2050.
  • Ausbau des „Kopenhagen Green Climate Fund“ und Zahlungen der Industriestaaten von fast 2,5 Billionen US-$ bis 2020.
  • Förderung von lokalen Kleinbauern und Verpflichtung zu ressourcen- und vor allem „tierärmerer“ Lebensmittelproduktion.
  • Gründung einer internationalen Umweltorganisation, um die erste Vertragsüberprüfung 2015 sicherzustellen. Ratifizierung bis Ende 2012.

Ein großer Durchbruch, der ohne großes Entgegenkommen aller Seiten unmöglich gewesen wäre. Die Nachrichten verbreiteten sich schnell über den ganzen Globus und unsere Welt scheint gerettet!

Mali (DPBM)


Rub: Veranstaltung, Allgemeines
Donnerstag, 31. Dezember '09 13:13

Fussballturnier 2009

Im Dezember war es wieder soweit, Meuten, Sippen und zusammengewürfelte Mannschaften aus unserem Bund trafen sich zum Fussballturnier in Steinenbronn.Es waren insgesamt 23 Mannschaften gemeldet, was super war. Trotz das die Anreise für viele ziemlich früh begann, konnten wir pünktlich starten. Den ganzen Tag wurde in den einzelnen Kategorien um einen guten Platz in der Vorrunde gespielt, so dass man bei den Spielen, wo es um den endgültigen Platz geht, ziemlich weit vorne war.Seid diesem Jahr gibt es zum ersten mal Wanderpokale für die ersten Plätze. Den darf man dann ein Jahr lang behalten und muss ihn beim nächten Fussballturnier wieder mitbringen. Erst wenn man ihn zwei mal gewonnen hat darf man den Pokal behalten.

Hier nun die Platzierungen:

Sippen

Offen

Meute

Schwarzes ASS

Leoparden

Meute EWP

Dobby

Hobbits/Commanchen

Eichhörnchen

Luchs

Paravögel

Meute Wawuschel

Chuckwalla

Dingo

Wookies

GL EWP

Die Feldflieger

GL Schwarzkittel

Panda

GL Meute EWP

Eisbären

GL Kicker Steppenwolf

Coneja

GL Calapallo

Smilys

Tayponi

Ich hoffe ihr seid alle noch gut nach Hause gekommen und es hat euch alle Spass gemacht.

Freu mich schon auf nächstes Mal. Bis zum nächsten Fussballturnier

Gut Pfad

Nico


Rub: Veranstaltung, Allgemeines
Donnerstag, 26. November '09 20:27

Rotenburger Seminar 2010

Das Rotenburger Seminar 2010 wird ein großer und bunter "Alternativer Klimagipfel"!

Kopenhagen ist vorbei, Kyoto längst Geschichte - ab nach Rotenburg an der Fulda! Dort kannst du Umweltpolitik hautnah erleben - von Pfadfindern, für Pfadfinder. Das Rotenburger Seminar war in
seiner Verbindung von Politik und Pfadfinderei schon immer etwas Besonderes. 2010 findet es nun als internationales Planspiel statt - gemeinsam veranstaltet von DPV und BdP.

Entscheide jetzt, welche Interessensgruppe du am Wochenende 8.-10.01. 2010 vertreten willst. Die Gewerkschaften, den Bundesverband der Deutschen Industrie, Greenpeace, die Kirchen oder doch
lieber die Entwicklungsländer?
Zu Beginn des Seminars wählst du aus den sechs Themen Mobilität, Ernährung, Effizienz, Globale Gerechtigkeit, Zertifikatehandel, und Energiegewinnung.
Unter dem Oberbegriff Klimawandel bringen dir eigens dafür eingeladene Referenten das Thema näher - und stehen dir später in den politischen Verhandlungen als Berater zur Seite.

Alle weiteren Infos zum Seminar sowie viele spannende Links zum Thema und demnächst ein brandneues Themenheft findest du unter:
http://umwelt.dpvonline.de

Anmelden kannst du dich noch bis 13. 12. 2009 (verlängerter Anmeldeschluss!) ganz einfach per Mail an:
rotenburg@dpvonline.de

Auf zahlreiche Anmeldungen freut sich,

das Vorbereitungsteam


Rub: Veranstaltung, Tipps und Empfehlungen, Allgemeines
Mittwoch, 04. November '09 15:30

Roverprüfung: Alle Teilnehmer bestanden!

16. Oktober, 19.10 Uhr:
Die vier todesmütigen Roverprüfungskandidaten aus Ravensburg machen sich mit unserem fast allwissenden Roverpaten Itancan, der gemeinsam mit uns gelernt und viel beigebracht hat, auf den Weg nach Steinenbronn, wo am Samstag dann die Roverprüfung stattfinden sollte.

Nach guten 3 Stunden Fahrt, die von uns Prüflingen, namentlich Arya, Veloce, Manul und Granini, noch fleißig zum Lernen genutzt wurden kommen wir fünf Ravensburger in dem kleinen Steinenbronn bei Stuttgart an. Das Wetter ist ziemlich bescheiden und auch die Stimmung scheint vom Prüfungsstress bestimmt und dieser hängt über dem Abend wie Nebel über einem nassen Wald. Folglich gibt es auch weiter nicht viel zu erzählen, außer dass sich der eine oder andere noch panikartig in bis dahin noch unberührte Blätterstapel und Bücher stürzt, um sein Gewissen etwas zu beruhigen und so vielleicht doch beruhigt schlafen zu können.

17. Oktober, 7.30 Uhr:

Nach einer zugegebenermaßen etwas kurzen und doch auch kalten Nacht werden wir zu oben genannter Uhrzeit geweckt. Es ist wohlgemerkt Samstag!!! Naja... also, was tun mit dem angebrochenen Tag? Wir frühstücken ein letztes Mal gut, bevor wir dann um halb neun mit Lunchpaket versorgt in die nasse Kälte gescheucht werden: die Prüfung kann beginnen.

Geprüft werden alle 8 Prüflinge (zu oben genannten außerdem aus Calw: Glöckchen und Lysande und aus Karlsruhe: Zampona und Jan) einzeln in 11 verschiedenen Prüfungen, u. a. Natur, Werkzeug, Pfadfindergeschichte, Ökologie und Politik (die Auswahl und Reihenfolge dieser Themen als Beispiele hat nichts mit der persönlichen Meinung des Autors zu tun!); die „Prüfungen“ Roverreferat und Pionierbaute haben wir bereits auf dem Sola ich denke doch recht erfolgreich hinter uns gebracht. Jetzt aber geht es um die Wurst. In jedem dem Themenbereiche, die in Umfang und Schwierigkeit differieren, muss jeder Prüfling mindestens Jungpfadfinderniveau erreichen, insgesamt werden 70 % der Gesamtpunktzahl verlangt, um zu bestehen. Nachdem wir ca. 10 Stunden in der eher eisig kalten Umgebung des Steinenbronner Pfadiheims mit unserem Wissen brillieren durften freut sich glaube ich jeder über eine warme Tasse Tee, oder auch zwei. Der folgende Abend und die Nacht wird beherrscht von diversen Ängsten, kläglich versagt zu haben, trotzdem merkt man, wie die Lernhysterie verflogen ist. Vielleicht deshalb, vielleicht aber auch, weil wir tierisch Hunger haben, schmeckt das Abendessen lecker und der Abend wird noch gemütlich, es wird gequatscht, gelacht und gesungen. Allerdings müssen auch Stammesprobleme geklärt werden, allen voran das der Calwer, denen ihr Bauwagen mit dem gesamten Material verbrannte; man geht von Brandstiftung aus (weitere Informationen: http://www.pbhorizonte.de/home/news/artikel/105/calwer-bauwa-3.html).

18. Oktober, 7.30 Uhr:
Wir werden geweckt, schauen auf den Wecker und fragen uns, ob wir die Sonne wegen Wolken nicht sehen oder ob sie schlicht und einfach noch nicht aufgegangen ist. Uns wird angekündigt, noch eine Jurte (etwas größeres Zelt) aufbauen zu dürfen, was wir letztendlich dann glücklicherweise doch nicht müssen, denn das Wetter zeigt sich auch heute nicht gerade von seiner freundlichsten Seite. Nach dem Frühstück werden uns dann die Ergebnisse mitgeteilt...die einen nehmen ihr insgeheim erwartete Ergebnis ganz beiläufig auf, anderen fällt offenbar eine zentnerschwere, naja, zumindest kiloschwere Last ab. Das Ergebnis(Trommelwirbel): alle haben bestanden.

An dieser Stelle nochmals herzliche Glückwünsche an alle neuen Rover unseres Bundes und vielen Dank an die Prüfer, die von uns einiges, aber sicherlich nichts Übermenschliches wissen wollten und – mir scheint – bei dem ein oder anderen von uns recht milde bewertet haben. (An dieser Stelle kann man dann auch mal sagen, dass die Roverprüfung gar nicht so unverhältnismäßig schwer ist, wie alle sagen. Man kann sie mit mehr oder weniger Aufwand bestehen). Vielen Dank auch an Nico und Frieder, die die Roverprüfung dieses Jahr erstmals organisierten und uns so die Möglichkeit gaben, das schwarz-rote Halstuch zu erlangen und unser Pfadiwissen zu erneuern bzw. anzueignen.

Granini

 

Anmerkung des Webmasters: Weitere Bilder zur Roverpürfung folgen in den nächsten Tagen.


Rub: Allgemeines

Aktuelles:

Sonntag, 06. Juni '10 14:54

Pfingstlager/Stafüfahrtbilder

Unter Eindrücke könnt ihr nun Bilder des Bundespfingst-lagers 2010 und der Stammesführerfahrt auf der Loire anschauen.