Luna im Interview
Der Stamm Calapallo besteht aus 63 Pfadfindern und Pfadfinderinnen. Diese sind stolze Besitzer von drei Bauwagen, einem kleinen Holzhäuschens und einem Hühnerhaus. Wobei das Hühnerhaus nicht für Hühner, sondern für das Stammesmaterial verwendet wird. Die „Immobilien“ stehen allesamt in einem Karlsruher Garten auf einer Wiese, die so liebevoll gepflegt wird, dass sie einem Golfplatz ähnelt...
Im November haben die Karlsruher Pfadis einen neue Stammesführerin gewählt. Luna kam vor 6 Jahren zu den Pfadfindern. Zunächst war sie in der Sippe Wawackeki. Mit 13 Jahren wurde sie Meutenhelferin und seit einem Jahr leitet sie die Sippe Conejas.
In einem kleinen Interview erzählt sie ein bisschen über sich und ihre Vorstellungen von der Leitung eines Pfadfinderstammes.
Gibt es Dinge, die du als Stammesführerin auf alle Fälle erreichen oder erledigen möchtest?
Auf jeden Fall möchte ich, dass wir ein super Jahr und viel Spaß haben werden. Dazu gehören für mich ein tolles Sommerlager und auch wieder ein Herbstlager. Dadurch wird der Zusammenhalt im Stamm sicher gestärkt. Insbesondere hoffe ich, dass das Verhältnis und der Zusammenhalt unter den Gruppenleitern noch besser wird. Wobei dieser keineswegs schlecht ist! Außerdem will ich, dass wir einige Gruppenleiteraktionen durchführen. Am besten auch eine Gruppenleiterfahrt.
Zuletzt soll auch das Verhältnis zum Bund gut sein.
Verantwortung übernehmen, das ist ein wichtiger Inhalt der Pfadfinderei. Du bist noch eine junge Stammesführerin. Haben die Pfadfinder dein Verantwortungsbewusstsein beeinflusst?
Ja, ich denke auf jeden Fall, dass die Pfadfinder mein Verantwortungsbewusstsein beeinflusst haben. Wäre ich nicht bei den Pfadfindern gelandet, hätte ich wahrscheinlich überhaupt nicht die Möglichkeit bekommen, eine solche Verantwortung übernehmen zu können.
Ich war aber schon immer ein Mensch, der etwas „tun“ muss. Ich bin schon mit 13 als Meutenhelferin in die Meute, weil ich nicht mehr einfach nur Sippling sein wollte, sondern auch etwas für andere tun und mich engagieren wollte.
Was sind die ganz besonderen Erfahrungen, die du bei den Pfadfindern
gemacht hast? Gab es Erlebnisse oder Erfahrunge, von denen noch deine
Enkel hören werden?
Ich glaube, dass das meiste, das wir bei den Pfadfindern erleben etwas Besonderes ist, das wir ansonsten nicht erleben würden. Insbesondere auf Lagern - noch viel mehr auf Fahrt - erlebe zumindest ich die meisten „ungewöhnlichen“ Dinge, an die ich mich sicher noch mein ganzes Leben lang erinnern werde.
Wie würdest du dich mit einem Satz beschreiben?
Ich bin gerne aktiv und setzte mich für ein Ziel, das ich mir gesteckt habe, mir allen Kräften ein.
Was machst du in deiner Freizeit, wenn du nicht bei den Pfadfindern bist?
Musik!!!! Ich spiele schon sehr lange Cello und inzwischen auch Klavier. Ansonsten mache ich auch gerne, vorausgesetzt es bleibt noch Zeit übrig, alles wobei man sich bewegt und Energie loswerden kann. (Schwimmen, Joggen, Tanzen…)
